ILLU3 – Tag 4

Ausstellung "High and Low" Kenzingen

Tag 4. Bilder zum Sonntag.
Galerie Thomas Menzel, Kenzingen Ausstellung unter dem Titel „High And Low“.

Ab 15 Uhr fand sich viel illustres Volk in Thomas Menzels Gelarie in Kenzingen ein. Diese liegt unweit der Riegeler Messmer Kunsthalle und in der Nähe des Hilla von Rebay Hauses, der Dame, die seinerzeit für Solomon Guggenheim die Idee zum Guggenheim Museum in New York in die Realität umsetzte.

Das Experiment, mit ILLU 3 auch ins Umland zu gehen, erwies sich als geglückt und erfolgreich. Viele Gäste kamen (mindestens 50 bis 60 Personen), darunter zahlreiche Künstler aus Riegel, der Heimat von Wolfgang Keller. Aber auch Gesichter, die man jetzt schon aus den letzten paar ILLU-Vernissagen in Freiburg kannte. Die Wanderbewegung hat also eingesetzt, was Sinn der Sache war.

Die Ausstellung zeigt Werke von Ralph Görtler, Smy, Wolfgang Keller, Philipp Exner, Chris Langohr und Dirk Görtler.

Nach der Begrüßung durch Thomas Menzel erläuterte Dirk Görtler den Titel der Ausstellung, welcher auf eine legendäre Show im New Yorker MoMA aus dem Jahr 1990 verweist. Parallel zu dieser MoMA Show entwickelte sich in Los Angeles eine Kunstszene, welche sich der offiziellen Kunstwelt von New York, Köln, London und Paris radikal verweigerte. Bezeichnung für diese neue Richtung war damals „Popsurrealismus“ oder „Low Brow Art“, deren Platform die Zeitschrift „Juxtapoz“ war und ist. Hier fand eine Befreiung von der Dominanz der etablierten Kunstkritik statt und ermöglichte eine neue, unkonventionelle Herangehensweise an die Kunst, wodurch sich Kunst, Illustration, Street Art, Tattoo Art, Hot Rod Art, Designer Toys Art, Tiki-Surfer-Art, Psycedelic Rock Poster Art und andere Genres verbinden konnten.

In Kenzingen verbinden sich jedoch nicht nur verschiedene Kunst Genres aus dem Low Brow und Collagen Bereich, sondern auch mehrere Künstler Generationen. Versammelt sind 70 plus, 60 plus, 50 plus, 40 plus und 30 plus. Fünf Künstler Generationen, die aufeinander Neugierig sind und nun auch die Interessierten an dieser Neugierde teilhaben lassen.

Dass die Künstler ihre Kinder und Enkelkinder mitgebracht hatten, läßt für die Zukunft einiges erwarten.

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